

Wir berechnen die Heizlast raumweise, stellen jedes Thermostatventil ein und passen Umwälzpumpe und Heizkurve an. Das Ergebnis dokumentieren wir im Abgleichprotokoll nach Verfahren B – so, wie BAFA und KfW es für die Förderung verlangen. Wärmepumpe: Warum der Abgleich vorher dazugehört →
01
Aufmaß & Heizlast je Raum
02
Ventile berechnen & einstellen
03
Pumpe, Heizkurve & Protokoll

Ohne Abgleich nimmt das Heizwasser den Weg des geringsten Widerstands: Heizkörper nahe am Kessel werden überversorgt, entfernte bleiben lau. Die Folge sind hohe Vorlauftemperaturen, eine zu große Pumpe und unnötige Kosten. Nach dem Abgleich läuft die Anlage mit niedrigerer Temperatur ruhig und gleichmäßig – der Verbrauch sinkt typischerweise um 5 bis 15 Prozent, und eine Wärmepumpe erreicht erst so ihre Effizienz.
EINFAMILIENHAUSHeizlast je Raum, voreinstellbare Thermostatventile und die passende Pumpeneinstellung – meist an einem Tag erledigt. Fehlen voreinstellbare Ventile, tauschen wir sie im selben Termin.
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MEHRFAMILIENHAUSStrangweise Einregulierung mit Strangregulierventilen und Differenzdruckreglern, Protokoll je Wohnung – abgestimmt mit Hausverwaltung und Mietern, damit so wenige Termine wie möglich nötig sind.
Mehr zur Wärmepumpe →
WÄRMEPUMPEVor dem Umstieg klären wir, ob die vorhandenen Heizflächen mit niedriger Vorlauftemperatur auskommen. Der Abgleich zeigt, welche Heizkörper vergrößert werden müssen – bevor Sie in die neue Anlage investieren.

Vom Aufmaß bis zum Protokoll – im Einfamilienhaus meist an einem Tag, im Mehrfamilienhaus strangweise nach Plan.
Wir erfassen Heizkörper, Ventile, Rohrnetz, Pumpe und Regelung und prüfen, ob voreinstellbare Thermostatventile vorhanden sind.
Für jeden Raum ermitteln wir die Heizlast nach Verfahren B – aus Fläche, Dämmung, Fenstern und Lage, nicht pauschal über die Wohnfläche.
Aus Heizlast und Rohrnetz ergibt sich für jedes Ventil der nötige Durchfluss und daraus der Voreinstellwert.
Wir stellen jedes Thermostatventil ein; im Mehrfamilienhaus zusätzlich Strangregulierventile und Differenzdruckregler, Strang für Strang.
Die Umwälzpumpe wird auf den tatsächlichen Bedarf eingestellt und die Heizkurve so weit abgesenkt, wie es das Gebäude zulässt.
Sie erhalten das Abgleichprotokoll mit allen Einstellwerten – als Nachweis für BAFA, KfW, Energieberater und Ihre Unterlagen.
Kurz beantwortet – für alles Weitere rufen Sie uns an oder schreiben uns.
Verfahren A schätzt die Heizlast pauschal über die Fläche, Verfahren B berechnet sie raumweise und legt die Ventileinstellung exakt fest. Für die Förderung von BAFA und KfW ist Verfahren B vorgeschrieben – wir arbeiten grundsätzlich danach.
Das hängt von der Zahl der Heizkörper, dem Zustand der Ventile und der Gebäudegröße ab. Im Einfamilienhaus ist es meist ein Arbeitstag; müssen Ventile getauscht werden, kommt Material dazu. Nach der Bestandsaufnahme erhalten Sie ein Festpreisangebot.
Beides kann zutreffen: In Gebäuden ab sechs Wohnungen ist der hydraulische Abgleich gesetzlich vorgeschrieben – seit Juli 2026 nach dem Gebäudemodernisierungsgesetz, das das GEG abgelöst hat –, und bei jeder geförderten Heizungsmodernisierung ist er Voraussetzung. Als Einzelmaßnahme wird er über die Bundesförderung für effiziente Gebäude bezuschusst; die aktuellen Sätze und Bedingungen klären wir beim Termin.
Für die Einstellung müssen wir an jeden Heizkörper. Im Einfamilienhaus reicht ein Termin; im Mehrfamilienhaus kündigen wir die Wohnungstermine über die Hausverwaltung an und arbeiten strangweise, sodass jede Wohnung nur kurz zugänglich sein muss.